Zahnaufhellung

03

Zahnaufhellung

Eine Zahnaufhellung hellt die natürliche Zahnfarbe mit Bleichmitteln auf und gibt vielen Patientinnen und Patienten mehr Sicherheit beim Lächeln.

Warum haben sich meine Zähne verfärbt?

Mit der Zeit können Zähne aus verschiedenen Gründen an Helligkeit verlieren:

Essen und Trinken

Kaffee, Tee und Rotwein gehören zu den größten Verursachern von Verfärbungen. Was sie gemeinsam haben: intensive Farbpigmente, sogenannte Chromogene, die sich an der weißen äußeren Schicht des Zahns (dem Schmelz) anlagern.

Tabakkonsum

Zwei Stoffe im Tabak verursachen hartnäckige Verfärbungen: Teer und Nikotin. Teer ist von Natur aus dunkel. Nikotin ist farblos, bis es mit Sauerstoff in Kontakt kommt — dann wird daraus eine gelbliche Substanz, die sich auf der Oberfläche ablagert.

Alter

Unter der harten, weißen Außenschicht der Zähne (dem Schmelz) liegt eine weichere Schicht, das Dentin. Mit den Jahren wird die Schmelzschicht durch das Putzen dünner, und das gelblichere Dentin schimmert stärker durch.

Verletzungen

Nach einem Schlag auf den Mund kann sich ein Zahn verfärben, weil er auf die Verletzung reagiert und mehr Dentin einlagert — jene dunklere Schicht unter dem Schmelz.

Medikamente

Eine Dunkelfärbung der Zähne kann Nebenwirkung bestimmter Antihistaminika, Antipsychotika und Blutdruckmedikamente sein. Kleine Kinder, die während der Zahnbildung Antibiotika ausgesetzt sind (im Mutterleib oder als Säugling), können später Verfärbungen der bleibenden Zähne aufweisen. Auch Chemotherapie sowie Bestrahlungen im Kopf- und Halsbereich können Zähne dunkler werden lassen.

Professionelle Zahnaufhellung während der Behandlung

Wie funktioniert eine Zahnaufhellung?

Eine Zahnaufhellung ist ein einfacher Vorgang. Aufhellungsprodukte enthalten eines von zwei Bleichmitteln (Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid). Diese spalten Verfärbungen in kleinere Bestandteile auf, wodurch die Farbe weniger konzentriert und die Zähne heller wirken.

Funktioniert eine Aufhellung bei allen Zähnen?

Nein — und genau deshalb sollten Sie vorher mit Ihrem Zahnarzt sprechen, denn nicht jede Verfärbung lässt sich damit korrigieren. Gelbliche Zähne sprechen meist gut an, bräunliche weniger gut, und Zähne mit Grauton möglicherweise gar nicht. Bei Kronen, Veneers und Füllungen wirkt eine Aufhellung nicht. Auch bei Verfärbungen durch Medikamente oder eine Zahnverletzung bleibt sie wirkungslos.

Vorher und nachher: professionelle Zoom-Zahnaufhellung

Welche Möglichkeiten der Aufhellung gibt es?

Sprechen Sie vorher mit Ihrem Zahnarzt. Wenn eine Aufhellung für Sie infrage kommt, gibt es drei Wege:

Whitening-Zahnpasta

Jede Zahnpasta entfernt oberflächliche Verfärbungen durch milde Putzkörper. Achten Sie auf geprüfte Produkte mit speziellen chemischen oder polierenden Wirkstoffen, die zusätzlich Verfärbungen lösen. Anders als Bleichmittel verändern sie die Zahnfarbe nicht, da sie nur Ablagerungen an der Oberfläche entfernen.

Bleaching in der Praxis

Dieses Verfahren wird in der Praxis durchgeführt und erfordert in der Regel nur einen Termin. Der Zahnarzt schützt das Zahnfleisch mit einem Gel oder einer Abdeckung. Anschließend wird das Bleichmittel auf die Zähne aufgetragen. Ein spezielles Licht oder ein Laser kann die Wirkung verstärken.

Bleaching für zu Hause

Peroxidhaltige Mittel bleichen den Zahnschmelz. Sie kommen meist als Gel in einer Schiene zum Einsatz, die auf die Zähne gesetzt wird. Auch Whitening-Streifen zum Aufkleben sind möglich. Die Konzentration des Bleichmittels ist niedriger als bei der Behandlung in der Praxis.

Hat eine Zahnaufhellung Nebenwirkungen?

Manche Menschen bemerken nach einer Aufhellung empfindliche Zähne. Das passiert, wenn das Peroxid durch den Schmelz bis zum weicheren Dentin gelangt und den Zahnnerv reizt. In den meisten Fällen ist diese Empfindlichkeit vorübergehend. Sie können die Behandlung unterbrechen und es später erneut versuchen.

Bereit anzufangen?

Schreiben Sie uns oder rufen Sie an — wir melden uns noch am selben Tag.

Anrufen WhatsApp Karte Termin buchen